André Brie

(Pressemitteilung des Wahlkreisbüros MdL André Brie)

Vor wenigen Tagen eröffnete die SOS Begegnungsstätte in Grimmen. Anlass für Dr. André Brie , MdL Fraktion DIE LINKE. sich über den Start und Inhalt des Projektes zu informieren . Begleitet wurde er von Stadtvertreter Armin Latendorf und Ingrid Hoffmann (sk.Einwohnerin im KT. VR). Beeindruckt waren die Gäste vom Engagement der InitiatorInnen dieses Projektes. Stolz wurden den Gästen die neu gestalteten hellen Räume gezeigt  und ihre  Funktionalität erklärt. U.a. wird hier das Projekt „Eltern stark machen in MV“ umgesetzt und in den Ferien wird  es ab 13.00 Uhr Nachmittagsangebote für Schüler geben.  Das Netzwerk für frühe Hilfen wird von den Familien gut angenommen, berichtete Frau Clasen, die für dieses Projekt brennt.
Die nächste Station des Arbeitsbesuches führte den Landtagsabgeordneten mit der Fraktionsvorsitzenden im KT, Christiane Latendorf   und Ingrid Hoffmann in die Gemeinde Süderholz. Der Bürgermeister Alexander Benkert , der auch dem Kreisverband des Städte – und Gemeindetages vorsteht, nahm sich die Zeit zu einem Gespräch. Thema war natürlich, wie in allen Kommunen die aufgabengerechte Finanzausstattung und Probleme damit. Stolz berichtete der Bürgermeister von neuen Vorhaben, wie dem  Bau einer neuen  Kita in Kandelin. Die bestehende Warteliste für einen KITA-Platz soll dann der Vergangenheit angehören. Sorge macht, wie in vielen Orten, die medizinische Versorgung.  Der Zuschnitt der Versorgungsbereiche muss duch die kassenärztliche Vereinigung neu überdacht werden, damit sich auch im ländlichen Raum wieder Arzte gerne ansiedeln. Stolz ist die Gemeinde auf ihren zentralen Grundschulstandort mit seinen Angeboten.
Der Verlust der Regionalschule war ein Wermutstropfen, auch für den Feuerwehrnachwuchs. Die Feuerwehr mit ihrem freiwilligen Engagement der Mitglieder sind für die Gemeinde sehr wichtig.  Die Schaffung von Arbeitsplätzen steht in der Kommune an erster Stelle, so entsteht zur Zeit die Biosanica Manufaktur GmbH im Gewerbegebiet „Pommerndreieck“. Der Radwegausbau von Greifswald in die Gemeinde ist ein weiteres dringendes Vorhaben. Für das Tourismusgebiet fehlen straßenbegleitende Radwege an mehreren Stellen des Kreisgebietes.
Nach diesem informativen und inhaltsreichen Gespräch begaben wurden die Politiker bereits im ZWA Grimmen vom Geschäftsführer  Herrn Zobel erwartet. Sie konnten sich im Gespräch von dem hohen Verantwortungsbewusstseins des Zeckverbandes bei der Versorgung von ca. 27.000 Einwohnern mit Trinkwasser  in hoher Qualität überzeugen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entsorgung des Abwassers, das nach mechanischer und biologischer Klärung wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. ImGespräch wurde die Bedeutung von Wasser sehr deutlich. Einig waren sich die Partner, das Wasser kein Spekulationsobjekt werden darf, sondern in den Händen der kommunalen Zweckverbände bleiben sollte.