26. Juli: 30.000 Schritte und 1.500 Faltblätter

Mit Maik und Uwe war ich erneut auf Rügen. Wir verteilten in Putbus und Lauterbach mehr als eintausend fünfhundert meiner Flyer und der Wahlzeitung. Da mein iPhone meine Schritte und Kilometer zählte, weiß ich, dass es für mich fast 25 km und etwa 30.000 Schritte waren. Dort, wo ich Bewohner antraf, kam es auch zu vielen und sehr unterschiedlichen Gesprächen. Ein Mann, der sich den Flyer mit der Aktion von 2011 auf der Rügenbrücke ansah, zweihundert Quadratmeter groß, 80 Meter über der Ostsee, vierzig Meter über der Brücke, diskutierte mit mir über die Losung: „Ihnen einen guten Urlaub! Der Kellnerin einen guten Lohn!“ Er meinte, dass es gut sei, wenn Kellnerinnen mehr verdienten, aber die Unternehmer würden dann, Essen und – das war ihm besonders wichtig – das Glas Bier teurer machen. Vor allem aber kritisierte er die Abgeordneten, die er gewählt hatte, und sich anschließend die Diäten erhöhten. Maik, Uwes behinderter Sohn, hielt wunderbar mit und wies jeden, den er traf, stolz auf sein Hemd mit der Aufschrift „Wahlteam André Brie“ hin. Braun gebrannt fuhren wir am Abend zurück.